Schließfächer

Bankfilialen sterben, private Schließfächer leben auf

/ / Banken, Sicherheit / 15. Dezember 2017

Seit drei Jahren verschärft sich die Nachfrage nach Mietschließfächern. Diese Entwicklung hat in den Jahren 2015/2016 primär den Bankensektor getroffen. Ein Grund dafür ist das Sterben der Bankfilialen in Deutschland.

Die gesteigerte Nachfrage nach Schließfächern können selbst private Anbieter nicht gänzlich befriedigen. Das berichten aktuell bekannte und etablierte Goldhäuser wie „Pro Aurum“ oder „Degussa“. Es kommt immer wieder zu Kapazitätsauslastungen. Anbieter für Schließfächer erweitern daher ihre Schließfach-Tresorräume, um die Nachfrage zu befriedigen.

Bankfilialen sterben

Die Gründe für die enorme Nachfrage sind zahlreich. Einer der Hauptgründe ist das Filialsterben bei Banken. Dieses Aussterben betrifft sowohl Banken in Städten als auch auf dem Land. Zahlen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW Förderbank) belegen dies. Es wurden zwischen 2014 und 2015 insgesamt 2200 Standorte aufgegeben.

Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW seit 2012, ist verantwortlich für die volkswirtschaftliche Abteilung der Bankengruppe und erklärt: „Behalten die Banken das aktuelle Rückbautempo bei, dann würden im Jahr 2035 gut die Hälfte der zu Jahrtausendwende existierenden Filialen geschlossen sein.“

Dieser Umstand wirkt sich direkt auf die Anzahl angebotener Schließfächer aus.

Karsten Seibel, ein Autor der Zeitung „Die Welt“, berichtete ebenso darüber in seinem Artikel „Der Run aufs Bankschließfach hat gerade erst begonnen“ am 06.01.2017. Der Autor beschreibt die große Auslastung der Stadtsparkassen in München (Stand Januar 2017). Auch im Norden der Republik ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. Die Hamburger Sparkassen melden mittlerweile eine Auslastung der Kunden-Mietschließfächer von über 80 Prozent.

Schließfächer
Photo by Gerry Roarty

Ein Schließfach in der SchließBAR23

als sichere Alternative

Gerade aufgrund des hohen Bedarfes an privaten Mietschließfächern hat sich der Jungunternehmer Michael Roßbach entschlossen, die SchließBAR23 in München zu gründen.

Bei der Errichtung wurden keine Kosten gescheut, um Kunden eine sichere und angenehme Atmosphäre zu schaffen. Die Schließfächer besitzen den selben Bautyp wie Bankschließfächer. Der Tresorraum besticht durch sein einzigartiges Design. Die Mietschließfächer sind mit Nussbaumholz verkleidet. In der heutigen Zeit spielt aber vor allem die Sicherheit eine entscheidende Rolle. Die geschaffenen Räumlichkeiten erlauben die Zertifizierung VDS – C SG6 und erfüllen damit allerhöchste Sicherheitsstandards.

Erfahren Sie mehr über unsere Bankschließfächer


Leave a Comment

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.